European Friends of Russia

N-SA denktank over Rusland – N-SA thinktank about Russia

Archive for January, 2008

RUSSLAND ALS „SICHERE INSEL“ IM GLOBALEN FINANZCHAOS?

Posted by Kris Roman on January 30, 2008

Jelena Sagorodnjaja, RIA NovostiBeim Wirtschaftsforum in Davos fallen selten Entscheidungen. Den idyllischen Skiort nutzen Wirtschaftshaie und politische Schwergewichtler jedoch gerne, um Entscheidungen zu besprechen, die Lawinen auslösen können.

Heute ist Davos ein renommierter und angesehener Ort für internationale Auftritte.

Die diesjährige Präsentation Russlands war überaus erfolgreich. Russlands Finanzminister Alexej Kudrin erklärte letzten Mittwoch, Russland könnte der Welt helfen, nicht ins globale Wirtschaftschaos abzugleiten. Am Donnerstag äußerte er sich schon konkreter dazu, wie diese Hilfe aussehen könnte.

Noch nie haben sich die Mitglieder der russischen Delegation in Davos so aufgehoben gefühlt. In der bisherigen Geschichte der Foren in Davos hatte Russland mitunter eine zentrale, meist aber eine negative Rolle gespielt. Im Regelfall wurden die Russen quasi zu Vorschulbuben degradiert, die auf einen Hocker klettern mussten, um vor den Erwachsenen ein Gedicht zu rezitieren.

Anfang der 90er Jahre brachten die Russen noch gerne fassweise Kaviar sowie Zigeuner mit tanzenden Bären nach Davos mit. Im Winter 1999, nach der verheerenden Finanzkrise, herrschte dann ein demonstratives Schweigen um die russische Delegation: Niemand wollte mit ihnen reden.

Russland, das in diesem Jahrhundert wichtiger geworden ist, ruft nun bei den Davoser Stammgästen mehr Respekt hervor. Mit Russlands Vertretern wurden zuweilen auch ernste Gespräche geführt, bei denen die Russen allerdings meist wenn schon nicht mehr die Rolle von Vorschulbuben, dann höchstens von Mittelschülern zu spielen hatten. Die russischen Gäste äußerten sich gern über die Rückzahlung der Außenschulden, lobten die neuen Gesetze über den Effektenmarkt über den grünen Klee und priesen Erfolge bei der Reform der Stromenergiewirtschaft an. Insgesamt traten sie aber als Vertreter eines nicht gerade reichen, nicht besonders glücklichen und auch in intellektueller Hinsicht nicht gerade hoch entwickelten Landes auf.

In diesem Winter agieren aber die russischen Delegationsmitglieder vor dem Hintergrund der betrübten Vertreter der politischen und der Wirtschaftselite wie echte Triumphatoren. Am Mittwoch mussten die Teilnehmer zugeben, dass es in der Tat eine Krise gibt. Ein Rezept dagegen wurde vorerst nicht gefunden. Der New Yorker Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini, der bereits beim Forum im vergangenen Jahr vor einer Krise gewarnt hatte, stellte nun fest: „Es ist kein Schnupfen, woran die USA leiden, dies ist eine Pneumonie.“ Der bekannte Financier George Soros verwies auf das Hauptsymptom der Erkrankung: Der Dollar ist tot. „Die jetzige Krise steht für das Ende der Ära der Kreditexpansion, die sich auf den Dollar als die internationale Reservewährung gestützt hat“, sagte er.

Triumphal klangen vor diesem Hintergrund Kudrins Erklärungen, Russland könnte als eine „Insel der Sicherheit“ und als ein „Sicherheitspolster“ dienen. Russlands BIP soll 2008 laut seiner Prognose um 6,7 Prozent wachsen (2007 waren es 7,6 Prozent). Die Jahresinflation soll dabei 8,5 Prozent betragen gegenüber 11,9 im vergangenen Jahr. Das „Polster“ sei der Stabilisierungsfonds, der der Zentralbank und der Regierung die Möglichkeit bietet, „ausreichende Mittel zu akkumulieren, um einen eventuell ausfallenden Zustrom von Krediten und Investitionen in Russland zu ersetzen und die Tilgung der Devisen-Verbindlichkeiten der russischen Unternehmen in beliebigem Umfang zu gewährleisten“. „Deshalb drohen uns im Zusammenhang mit der jetzigen internationalen Krise keine ernsthaften Erschütterungen“, fügte er hinzu. Im Stabilisierungsfonds sind derzeit 150 Milliarden Dollar akkumuliert, bis Ende dieses Jahres sollen es 200 Milliarden Dollar werden.

Nun reicht unsere Insel, die auf dem Stabilisierungspolster basiert, der restlichen Welt die Hand. „Als ein Land mit beträchtlichen Reserven könnte Russland bei der Milderung der internationalen Krise hilfreich sein“, so der Finanzminister. Er präzisierte allerdings nicht, worin diese Hilfe bestehen könnte.

Mehr Klarheit brachte das Seminar „Souveräne Wohlstandsfonds – Erfindungen und Realität“ am Donnerstag. Offenbar hatte Kudrin unter der Hilfe für die Welt Geld aus dem Stabilisierungsfonds gemeint. Vom 1. Februar an wird der Fonds allerdings in zwei aufgeteilt: den Reservefonds und den Wohlstandsfonds. Dies ist aber insofern nicht weiter wichtig, sollen doch bis zu 60 Prozent der Mittel aus beiden Fonds in die internationalen Finanzmärkte investiert werden.

Beim Seminar in Davos ging es um Fonds ähnlichen Typs wie der russische. Diese haben alle zusammen bereits 3,2 Billionen Dollar akkumuliert. In Davos wurde darüber diskutiert, wie diese Fonds genutzt werden könnten. Russland scheint diesbezüglich seine Wahl bereits getroffen zu haben.

Laut einem soeben veröffentlichten Regierungsbeschluss über die Verwaltung der Gelder des Wohlstandsfonds wird mindestens die Hälfte in Staatspapiere von 14 Ländern investiert: Österreich, Belgien, Großbritannien, Deutschland, Dänemark, Irland, Spanien, Kanada, Luxemburg, Niederlande, USA, Finnland, Frankreich und Schweden. Der Rest geht dann in die Wertpapiere ausländischer Staatsagenturen und Zentralbanken (höchstens 30 Prozent des Gesamtumfangs des Fonds), in Wertpapiere der zuverlässigsten internationalen Finanzinstitutionen (höchstens 15 Prozent) und in die ausländischen Bankdepositen (höchstens 30 Prozent).

Sollten alle 30 Länder, die die oben erwähnten 3,2 Billionen Dollar für „alle Fälle“ zurückgelegt haben, heute beschließen, dass „alle Fälle“ heute eingetreten sind, und zumindest einen Teil dieses Geldberges auf die internationalen Finanzmärkte bringen, so würden die Pessimisten für lange verstummen. Vorausgesetzt, die Besitzer der „Sicherheitspolster“ diese koordiniert einsetzen und dadurch keine neue Krise verursachen.

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LA CULTURE RUSSE DANS TOUS SES ÉTATS

Posted by Kris Roman on January 28, 2008

CinémaLe 14e festival international des films pour enfants et adolescents s’est tenu à Moscou du 22 décembre au 8 janvier. Quelque 20.000 jeunes ont ainsi eu l’occasion de visionner une soixantaine de films représentant une vingtaine de pays. C’est le film “Arthur et les minimoys” (Luc Besson) qui a eu les faveurs du jury des plus jeunes. Quant au jury adulte, il a récompensé Pitbull terje (Norvège) pour la profondeur et l’expressivité des personnages, ainsi que Blöde Mütze! (Allemagne) pour le caractère actuel du thème de l’éducation.

Les nominations au 10e Eléphant blanc – prix national de la critique et de la presse cinématographiques – ont été rendues publiques le 14 janvier. La cérémonie de remise des prix aura lieu le 21 janvier. Ont été notamment nominés: Alexandra (Alexandre Sokourov), Cargo 200 (Alexeï Balabanov) et Les Choses simples (Alexeï Pogrebski) dans la catégorie “meilleur film”, Cargo 200, Les Choses simples et Deux en un (Kira Mouratova) dans la catégorie “meilleure réalisation”, Cargo 200, Les Choses simples et Séparation (premier film d’Alexandre Mindadze) dans la catégorie “meilleur scénario”.

Le film de Timour Bekmambetov Ironie du sort, suite (dans lequel on retrouve les personnages principaux du film Ironie du sort d’Eldar Riazanov) a battu des records d’entrée pendant les fêtes de fin d’année. Il a été élu meilleur film de l’année 2007 par les spectateurs, selon un sondage réalisé les 22 et 23 décembre. Viennent ensuite, selon cette enquête, 12 de Nikita Mikhalkov et L’Ile de Pavel Lounguine.

Nikita Mikhalkov a annoncé son intention d’ouvrir une Académie du cinéma à Moscou. Elle devrait accueillir des “professionnels qui savent déjà comment tourner un film, mais qui veulent poursuivre leur formation.” Il s’agit, selon le cinéaste, d’encourager les jeunes réalisateurs à “sortir du cadre de ce qu’ils ont appris à l’institut, à se libérer des chaînes du commerce”.

Théâtre

Le Koliada-théâtre d’Ekaterinbourg effectuera une tournée à Moscou, du 27 au 31 janvier. Il présentera cinq premières sur la scène du Sovremennik. Ce théâtre novateur, qui porte le nom de son fondateur, le dramaturge Nikolaï Koliada, existe depuis six ans seulement mais ses spectacles sont toujours un événement culturel. Désireux de promouvoir les jeunes dramaturges de l’Oural, il a joué le rôle d’un tremplin pour diverses pièces qui ont ensuite été récompensées lors de concours internationaux. Il s’agit d’un théâtre privé, qui vit essentiellement des droits que la publication et la mise en scène de ses pièces dans le monde rapportent au dramaturge.

Le théâtre national du Tatarstan Galiasgar Kamal, qui a fêté ses cent ans en 2007, effectue une grande tournée à Moscou, du 13 au 20 janvier. Il présente 8 spectacles sur la scène du Maly, dont un drame musical, une comédie musicale, une tragi-farce et une comédie lyrique. Au programme: des oeuvres tatares, mais aussi les Trois sœurs, ce classique russe d’Anton Tchekhov.

Musées

En 2007, trois grandes expositions ont eu lieu au musée des Beaux-Arts Pouchkine. Il y eut d’abord, en début d’année, une grande rétrospective des oeuvres de Modigliani: une bonne vingtaine de toiles et autant de dessins, prêtés par des musées d’Europe et des Etats-Unis. L’institut Modigliani avait fourni, pour sa part, des documents biographiques et des photos. Le succès fut tel, que l’exposition a été prolongée.

Il y eut ensuite, à l’automne, une exposition intitulée Chanel. L’art comme Univers. Cinq salles, décorées par Jean-Louis Froment, représentaient une sorte de parcours initiatique.

La troisième exposition s’intitulait Le Nouveau Monde. 300 ans d’art américain.

Divers

Le 7e festival international des arts Solomon Mikhoels s’est ouvert le 13 janvier à Moscou. Il est dédié au soixantième anniversaire de l’assassinat de cette éminente personnalité du monde des arts, qui fonda le premier théâtre juif d’URSS et fut président du Comité antifasciste juif. La clôture du festival aura lieu le 21 janvier.

D’après la version officielle, Mikhoels et le critique de théâtre Vladimir Goloubov, dont les corps sans vie furent retrouvés dans une rue de Minsk le 13 janvier 1948, ont été victimes d’un chauffard. Mais les historiens affirment qu’ils ont été abattus sur ordre du ministre de la sécurité intérieure de l’époque, Viktor Abakoumov.

Pour la cinquième année consécutive, des soirées dédiées à la mémoire du poète Ossip Mandelstam sont organisées à Vladivostok. C’est dans cette ville où il vécut longtemps que s’acheva, en décembre 1938, la vie de ce poète, qui mourut lors de son transfert au camp de la Kolyma.

David Bowie et l’actrice américaine Courtney Love participeront, le 14 février à Moscou, au Loveball, une soirée de gala dont les fonds seront reversés à une oeuvre caritative russe ayant pour but de construire des parcs de jeux pour les enfants.

Présence russe à Paris

Entre le 5 et le 22 janvier, le Ballet du Bolchoï donnera 14 représentations à l’Opéra Garnier. Cinq spectacles sont au programme: Le Corsaire (Adolphe Adam) dans la version originelle de Marius Petipa, une soirée mixte composée du Jeu de cartes (Stravinsky), la Bayadère (Minkus) et la Dame de Pique (Tchaïkovski) et, pour clôturer le programme, Spartacus, dans la chorégraphie de Iouri Grigorovitch.

Carnet

Les personnalités du monde de l’art qui nous ont quittés en 2007

19 janvier: Mourat Nassyrov, 37 ans, compositeur interprète. Rendu célèbre, à la fin des années 90, par la chanson Celui qui voulait aller à Tambov;

4 février: Ilya Kormiltsev, 47 ans, poète, traducteur, éditeur;

23 mars: Guennadi Bortnikov, 67 ans, comédien, artiste du peuple de la RSFSR;

25 mars: Tamara Nossova, 79 ans, comédienne, artiste du peuple de la Fédération de Russie;

26 mars: Mikhaïl Oulianov, 79 ans, comédien, directeur artistique du théâtre académique Vakhtangov, artiste du peuple de l’URSS;

27 avril: Kirill Lavrov, 81 ans, comédien, artiste du peuple de l’URSS, directeur artistique du Grand théâtre dramatique Tovstonogov; Mstislav Rostropovitch, 80 ans, violoncelliste, chef d’orchestre, artiste du peuple de l’URSS;

16 mai: Tatiana Lavrova, 68 ans, comédienne;

20 mai: Valentina Leontieva, 84 ans, présentatrice de télévision, artiste du peuple de l’URSS;

16 juillet: Mikhaïl Kononov, 67 ans, comédien, artiste émérite de la RSFSR, artiste du peuple de la Fédération de Russie; Dmitri Prigov, 66 ans, poète, peintre et sculpteur;

22 juillet: Alexandre Tatarski, 56 ans, cinéaste de films d’animation;

25 juillet: Lidia Smirnova, 92 ans, comédienne, artiste du peuple de l’URSS;

14 août: Tikhon Khrennikov, 94 ans, compositeur, président de l’Union des compositeurs de l’URSS de 1948 à 1991;

27 août: Walter Zapachny, 79 ans, dresseur, artiste du peuple de la RSFSR;

24 septembre: Natalia Pivovarova, 44 ans, chanteuse, fondatrice du groupe musical Colibri en 1989;

10 octobre: Vladimir Sochalski, 78 ans, comédien, artiste du peuple de la RSFSR;

24 octobre: Katia Ogoniok (Kristina Penkhassova), 30 ans, chanteuse interprète;

2 novembre: Igor Moïsseïev, 101 ans, chorégraphe, directeur de l’ensemble de danses populaires Moïsseïev;

3 novembre: Alexandre Dediouchko, 45 ans, comédien;

27 novembre: Natalia Dourova, 73 ans, dresseur et écrivain, directrice du théâtre d’animaux le “Coin de grand-papa Dourov”;

23 décembre: Igor Vassiliev, 69 ans, acteur du MKHAT;

26 décembre: Nina Menchikova, 79 ans, actrice.

Le metteur en scène Gedrius Mazkevicius, fondateur du théâtre du drame plastique (nouvelle pantomime) est décédé à l’âge de 63 ans, le 13 janvier. Sa troupe avait connu le succès du milieu des années 70 à la perestroïka.

Le ténor russe Sergueï Larine, 51 ans, est décédé le 14 janvier à Bratislava, où il vivait depuis 1992. Soliste permanent du Théâtre national de Slovaquie, il a fait une carrière internationale et possédait deux répertoires de prédilection: le russe et l’italien.

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RESTAURATION POUTINIENNE ET NOUVELLES PERSPECTIVES GÉOPOLITIQUES

Posted by Kris Roman on January 8, 2008

Par Robert SteuckersSi l’on évoque la restauration poutinienne en Russie, après le terrible ressac vécu par l’ancienne superpuissance communiste sous le règne, somme toute assez bref d’Eltsine (1), il convient de le faire correctement : non pas dans le simple but d’énoncer des faits qui concernent un monde différent du nôtre, mais bel et bien dans la perspective de construire une alternative géopolitique solide face aux projets d’assujettissement de l’Europe et du reste du monde, projets que cultive la seule hyperpuissance encore en lice, à savoir les Etats-Unis.

Cette perspective géopolitique ne saurait être une construction de l’esprit, toute nouvelle, sans racine. Les relations euro-russes ont au contraire des racines anciennes et l’Axe Paris/Berlin/Moscou que préconisait naguère Henri de Grossouvre est, outre une impérieuse nécessité, le prolongement et la réactualisation d’un projet vieux de près d’un quart de millénaire. La perspective eurasienne, dans notre famille politique malheureusement fort réduite en nombre et en taille, se réfère assez souvent au rêve du national-bolcheviste allemand Ernst Niekisch, qui avait imaginé, dans les années 20 et 30 du 20ième siècle, une alliance germano-slave, fondée sur le paysannat et le prolétariat, prête à bousculer un Occident vermoulu, idéologiquement arrêté aux schématismes des Lumières du 18ième. Plus fondamentalement, nous percevons, aujourd’hui, après l’inévitable détour par Niekisch, des préludes cohérents à l’Axe de Henri de Grossouvre dans l’Alliance des Trois Empereurs sous Bismarck et sous les tsars germanophiles du 19ième et dans l’alliance de facto qui, dans le dernier quart du 18ième, unissait la France de Louis XVI, l’Autriche et la Russie de Catherine II, permettant de battre la thalassocratie anglaise à Yorktown en 1783 et à chasser les Ottomans de la Mer Noire et à les contenir dans les Balkans (2). La Révolution française ruinera cette unité et ces acquis, qui auraient pu faire le salut de l’Europe, en lui permettant de garder sa cohérence et de parachever l’assaut contre les Ottomans.

1759 : année clef

Mais déjà avant cette alliance générale, à la veille de 1789, la France, l’Autriche et la Russie avaient uni leurs forces pendant la Guerre de Sept Ans. Un historien anglais actuel vient de démontrer que ce conflit intérieur européen avait permis à l’Angleterre, puissance insulaire située en marge et en face du continent, de jeter les bases réelles de son futur empire extra-européen, à partir de l’année clef que fut 1759 (3). L’art des historiens anglo-saxons de remettre l’histoire intelligemment en perspective ramène ainsi à notre mémoire vive deux faits géostratégiques devenus permanents : 1) utiliser une puissance européenne pour déséquilibrer le continent et rompre son unité ; l’instrument de cette stratégie fut à l’époque la Prusse ; 2) profiter des guerres européennes pour porter la guerre hors d’Europe, sur des fronts plus dégarnis et y engranger de solides dividendes territoriaux et stratégiques sans grandes pertes et sans gros frais, comme ce fut le cas au Canada et en Inde, d’où fut évincée la France.

Lorsque nous analysons aujourd’hui le réveil russe de Poutine, c’est donc dans la perspective de retrouver les alliances stratégiques stabilisatrices d’avant 1789, où les idéologies modernes, bellogènes à l’extrême en dépit de leur pacifisme autoproclamé, ne jouaient encore aucun rôle déstabilisateur. Entrons maintenant dans le vif du sujet.

De Gorbatchev à Eltsine, la Russie semblait galoper tout droit vers le chaos, vers une nouvelle « Smuta », un nouveau « Temps des Troubles » : perte du glacis est-européen, perte de la périphérie balte et caucasienne, perte des acquis territoriaux en Asie centrale, etc., effondrement de la monnaie et ressac social et démographique sur toute la ligne. Eltsine, figure d’abord positivement médiatisée pour avoir annoncé la fin du communisme, juchée sur un char d’assaut ; en dépit de cette image, il inaugurera toutefois un régime sans aucune colonne vertébrale : les oligarques en profitent pour acquérir personnellement, par toutes sortes de stratagèmes douteux, les richesses du pays. Dans l’industrie pétrolière, ils font augmenter la production de brut grâce à des prêts du FMI, de la Banque mondiale et de la Banque de New York et cèdent à des consortiums pétroliers américains et britanniques des parts importantes dans l’exploitation des hydrocarbures russes. Poutine, dès son accession au pouvoir en janvier 2000, met vite un holà à ces déviances. Immédiatement, puissances anglo-saxonnes, pétroliers, oligarques et idiots de service dans le monde médiatique se mobilisent contre lui et lui déclarent la guerre, une guerre qui sévit toujours aujourd’hui. Terrorisme tchétchène d’Ahmed Zakaïev (avec ses appuis turcs), révolution des roses en Géorgie et révolution orange en Ukraine sont les fruits âcres d’un vaste et sinistre complot destiné à affaiblir la Russie et à défenestrer Poutine. Seul l’ex-oligarque Roman Abramovitch fera amende honorable (4), rendra les biens acquis sous Eltsine à l’Etat russe, deviendra gouverneur du Kamtchatka pour redonner vie à cette région déshéritée mais hautement stratégique. Il servira également d’intermédiaire entre Poutine et Olmert dans les litiges russo-israéliens.

Russie : puissance orthodoxe

Après l’effondrement du communisme et le retour des valeurs religieuses, surtout dans l’aire musulmane, en Afghanistan d’abord, dans l’Asie centrale ex-soviétique ensuite mais dans une moindre mesure, la Russie se trouve déforcée par les décennies de propagande anti-religieuse du système soviétique, qui a mis à mal la vigueur de l’orthodoxie dans les populations slaves et a généralisé une asthénie spirituelle déliquescente, mais n’a pas autant entamé l’islam centre asiatique, qui fut de surcroît revigoré par l’argent saoudien et l’appui américain aux moudjahiddins afghans. Qui plus est, dans les premières années du post-communisme, la vague du matérialisme occidentaliste secoue de fond en comble une Russie déboussolée mais, comme le remède croît toujours en même temps que le péril, le retour à l’orthodoxie d’une partie de la population (60% selon les sondages) redonne partiellement au pays une identité religieuse et politique traditionnelle, dont l’Europe occidentale est depuis longtemps dépourvue. Alexandre Soljénitsyne exhortait le peuple russe à retrouver l’esprit de l’Orthodoxie et le Patriarche Alexis II apporte son soutien à Vladimir Poutine, qui, lui, définissait son pays comme « une puissance orthodoxe », lors de sa visite au Mont Athos en Grèce en septembre 2005. Ce retour à l’orthodoxie ravive un certain anti-occidentalisme, bien lisible dans les déclarations d’un concile d’avril 2006, où l’église orthodoxe russe a promulgué sa propre « Déclaration des droits et de la dignité de l’homme », où sont fustigés et l’individualisme occidental et la volonté d’ingérence étrangère cherchant à imposer des droits de l’homme de facture individualiste en Russie et en toutes les autres terres orthodoxes. Le texte ajoute : « Il est des valeurs qui ne sont pas inférieures aux droits de l’homme, tels la foi, la morale, le sacré, la patrie », où le philosophe de l’histoire décèlera un refus de la rupturalité calamiteuse que représente l’idéologie des droits de l’homme de 1789 à la vulgate médiatique actuelle, quand on la manipule avec l’hypocrisie que nous ne connaissons que trop bien. Le 17 mai 2007, les églises russes en situation de diaspora depuis les années 20 se réconcilient avec le Patriarcat de Moscou (5), ce qui rend plus difficile la tâche de monter les options de l’orthodoxie russe les unes contre les autres.

Ukraine : la révolution orange patine

L’ingérence occidentale s’effectue essentiellement par le biais des « révolutions colorées » (6), nouveau mode de pratiquer la « guerre indirecte » et de grignoter les franges extérieures de l’ancien empire des tsars et de l’URSS, dont les républiques caucasiennes et l’Ukraine. On sait que la révolution orange fut finalement un fiasco pour ces commanditaires occidentaux ; Victor Iouchtchenko, le Président élu pour son programme pro-occidental, n’a guère fait bouger les choses, ni dans un sens ni dans l’autre, en dépit de sa volonté de faire entrer l’Ukraine dans l’UE et dans l’OTAN. L’icône féminine de l’effervescence orange de 2005, Youlia Timochenko, a basculé dans la corruption et la démagogie la plus plate, sans aucune assise idéologique claire. Ianoukovitch, l’ancien leader pro-russe d’Ukraine orientale, demeure pragmatique : l’Ukraine n’est pas mûre pour l’OTAN et l’UE ne veut pas de Kiev, dit-il. Fin septembre 2007, pour les élections, pas de manifestations dans les rues. Le calme. Les agences occidentales ne paient plus. Pour l’écrivain Andreï Kourkov, les personnages de la révolution orange étaient des marionnettes : le pouvoir demeure aux mains des gestionnaires de l’économie ukrainienne, liée à l’économie russe (7).

En Géorgie, où l’actuel Président Mikhail Saakachvili avait pris le pouvoir en novembre 2003 à la suite de la révolution des roses, une contre-révolution vient d’éclater, sans leader bien profilé (8), qui déstabilise la créature de l’américanosphère, l’icône masculine des médias téléguidés depuis les Etats-Unis, hissée en selle il y a quatre ans. En dépit de sa victoire et de la mise au pas de l’Adjarie sécessionniste en mai 2004, Saakachvili n’a pas réussi à dompter une autre province dissidente, l’Ossétie du Sud, arc-boutée à la chaîne du Caucase. Ce territoire d’à peine 75.000 habitants ne compte que 20% de Géorgiens ethniques. Sa population est fidèle à la Russie. En agissant sur le mécontentement populaire face à la politique pro-occidentale (et donc néo-libérale/globaliste) de Saakachvili et sur les spécificités ethniques adjars et ossètes, Poutine a trouvé le moyen de contrer les effets d’une révolution colorée et de forger les armes pour disloquer celles qui, éventuellement, émergeraient demain.

Octobre 2007 : Sommet de Téhéran

Autre succès majeur de Poutine : la vaste stratégie pétrolière qu’il a déployée, en Europe et en Asie. Il a réussi à disloquer la cohésion des oligarques (9), à apaiser les dangers de conflit qui existaient entre riverains de la Caspienne. Le sommet de Téhéran en octobre 2007, qui réunissait les dirigeants de la Russie, de l’Iran, du Kazakhstan, de l’Azerbaïdjan et du Turkménistan, avait pour objet de stabiliser la situation sur les rives de la Caspienne et d’y organiser un modus vivendi pour l’exploitation des ressources locales d’hydrocarbures et de gaz. Les accords qui en découlent stipulent, notamment, que les pays riverains, participant à la conférence, ne permettront pas que leurs territoires respectifs servent de base à des puissances hors zone pour agresser un quelconque Etat co-signataire. Iran compris, cela s’entend (10).

Dans le contexte actuel, où l’atlantisme appelle une nouvelle fois au carnage et où l’un de ses chiens de Pavlov, en la personne du sarköziste et ex-socialiste Kouchner, joint ses aboiements sinistres au lugubre concert des bellicistes, cette disposition du sommet de Téhéran bloque toute velléité américaine d’ingérence en Asie centrale et préserve le territoire iranien sur son flanc nord, alors que l’Iran est aujourd’hui dangereusement encerclé entre les bases US du Golfe, d’Irak et d’Afghanistan. L’Iran est la pièce centrale, et non encore contrôlée, d’un territoire qui correspond à l’USCENTCOM (lequel s’étend de l’Egypte à l’Ouest au Pakistan à l’Est). Ce territoire, dans la perspective des stratégistes américains inspirés par Zbigniew Brzezinski, doit servir à terme, avec son « Youth Bulge » (son trop-plein démographique et sa natalité en hausse constante, sauf en Iran), de marché de substitution au bénéfice des Etats-Unis, car l’Asie garde des réflexes autarcistes et l’Europe possède un marché intérieur moins accessible, avec, en plus, une démographie en net recul. Le contrôle de cet espace implique évidemment l’élimination de l’Iran, pièce centrale et aire nodale d’une impérialité régionale plurimillénaire, l’éloignement stratégique de la Russie et son refoulement de tous les territoires conquis depuis Ivan le Terrible, le contrôle de la Mésopotamie et des hauteurs afghanes et la dislocation des cultures masculinistes et, partant, anti-consuméristes, de cette vaste aire, certes islamisée, mais recelant encore beaucoup de vertus et de vigueurs pré-islamiques, tout en demeurant rétive au fanatisme wahhabite.

South Stream et North Stream

Les accords sur la Caspienne auront une implication directe sur l’approvisionnement énergétique de l’Europe. Le système d’oléoducs et de gazoducs « Nabucco », favorisé par les Etats-Unis, qui entendaient, par son truchement, diminuer les influences russes et iraniennes sur la distribution d’énergie, se verra compléter par le système dit « South Stream », qui partira de Novorossisk sur les rives de la Mer Noire pour aboutir aux côtes bulgares (donc sur le territoire de l’UE), d’où il partira vers l’Europe centrale, d’une part, et vers l’Albanie et, de là, vers l’Italie du Sud, d’autre part. L’ENI italienne est partie prenante dans le projet (11). La réalisation de celui-ci, à travers la partie pacifiée des Balkans, ruine automatiquement les manœuvres dilatoires des forces atlantistes en Baltique, où les Etats-Unis incitent les petites puissances de la « Nouvelle Europe », chère à Bush, à annihiler le projet d’acheminer le gaz russe vers l’Allemagne au départ de Königsberg/Kaliningrad ou du Golfe de Finlande, impulsé par le Chancelier Schröder à l’époque bénie -mais si brève- de l’Axe Paris-Berlin-Moscou. Le système de gazoducs de la Baltique porte le nom de « North Stream » (12) : son parachèvement est aujourd’hui bloqué par l’opposition de Tallinn à tous travaux le long de la côte estonienne. Ce blocage est dicté en ultime instance par Washington qui excite en sous-main les Pays Baltes et la Pologne contre tous les projets de coopération euro-russe ou germano-russe, restituant ainsi de facto le « Cordon sanitaire » de Lord Curzon et les effets mutilants du Rideau de Fer sur les dynamiques intérieures de l’Europe dans son ensemble. Ce qui a toujours été le but des puissances thalassocratiques.

La victoire électorale de Poutine en décembre 2007 démontre, outre sa réelle popularité en dépit des campagnes des oligarques et des médias, que les stratégies de « révolutions colorées » ont fait long feu : à celles-ci, Poutine a répondu par une mobilisation citoyenne et patriotique en créant le mouvement « Nachi » (= « Les Nôtres ») qui a tenu la rue en lieu et place de sycophantes comme Kasparov ou autres écervelés sans intelligence géopolitique ou géostratégique.

L’Europe ne peut vouloir une Russie déstabilisée et plongée dans le chaos, car, dans ce cas, elle serait automatiquement entraînée, sinon dans un chaos similaire, du moins dans une récession dont elle pourrait bien se passer, vu son déclin démographique, sa relative stagnation économique et les signes avant-coureurs d’une réelle paupérisation dans les classes laborieuses, fruit de près de trente ans de néo-libéralisme.

Conclusions

En conclusion, le phénomène Poutine doit nous amener à penser notre destin politique dans les catégories mentales suivantes :

- Ne pas tolérer le poids d’oligarques de toutes natures dans nos sphères politiques, qui aliènent richesses, fonds et capitaux par l’effet de pratiques de délocalisation ; selon le bon vieux principe du primat du politique sur l’économique, que Poutine a réussi à faire triompher ;

- Comprendre enfin la nécessité d’une cohésion religieuse visible et visibilisée (comme le voulait Carl Schmitt), plus difficile à restaurer en Occident vu les dégâts profonds qu’ont commis sur le long terme le protestantisme, le sectarisme diversifié et chaotique qui en est issu et la déliquescence du catholicisme depuis le 19ième siècle et Vatican II ;

- Susciter une vigilance permanente contre les manipulations médiatiques qui ont conduit en France aux événements de mai 68 (pour chasser De Gaulle), aux grèves de 1995 (pour faire fléchir Chirac dans sa politique nucléaire à Mururoa), aux révolutions colorées ; il faut être capable de générer une contre-culture offensive contre ce que les agences d’outre Atlantique tentent de nous faire gober, afin de provoquer par les effets de ce « soft power » rudement bien rodé des mutations politiques favorables aux Etats-Unis ;

- Il faut viser une indépendance énergétique grande-continentale, ne permettant pas aux pétroliers américains de contrôler les flux d’hydrocarbures sur la masse continentale eurasienne, au bénéfice de leurs seuls intérêts et au détriment de la cohésion du Vieux Monde ;

- Il faut suivre Poutine dans ses offensives diplomatiques en Asie, surtout en direction de l’Inde et de la Chine ; l’Europe a intérêt à être présente dans le sous-continent indien et en Extrême-Orient, dans une perspective d’harmonisation des intérêts, comme l’avait d’ailleurs déjà préconisé la Chine dans ses réponses aux tentatives occidentales d’ingérence intellectuelle (le « soft power », qui bute contre la culture impériale chinoise).

Les coopérations euro-russes, euro-indiennes et euro-chinoises ouvrent des perspectives autrement plus séduisantes que le sur-place atlantiste, que notre triste macération dans le graillon de la dépendance médiatique et politique, où nous sommes plongés pour notre honte. Tous les peuples de la Terre attendent le réveil de l’Europe. Celle-ci n’est viable que branchée sur l’Eurasie, à commencer par la Russie, comme au temps des grandes alliances, amorcé à l’époque de la Guerre de Sept Ans.

Robert STEUCKERS,

Forest-Flotzenberg, décembre 2007.

Notes :

(1) Cf. « L’eredità di Eltsin », in Linea, 15 novembre 2007 (article tiré de la revue sud-africaine Impact (Box 2055, Nooserkloof, Jeffreys Bay, 6331, South Africa).

(2) Cf. Victor-L. TAPIE, L’Europe de Marie-Thérèse. Du baroque aux Lumières, Fayard, 1973 ; également, Henri TROYAT, Catherine la Grande, Flammarion, 1977.

(3) Frank McLYNN, 1759. The Year Britain Became Master of the World, Pimlico, London, 2005.

(4) Dr. Albrecht ROTHACHER, « Das Schicksal zweier Oligarchen. Beresowskis Kampf gegen Putin aus dem Exil und der Lagerhäfltling Chodorkowski“, in zur Zeit, Nr. 42/2007; Dr. A. ROTHACHER, „Superreich und willfährig. Oligarch Roman Abramowitsch: Putins Statthalter in Russisch-Fernost“, in zur Zeit, Nr. 46/2007.

(5) Marie JEGO, « La Fédération de Russie », in : La Vie/Le Monde Hors-Série, L’Atlas des Religions, s.d. (paru en kiosque en novembre 2007). Voir également : Alexandre SOLJENITSYNE, La Russie sous l’avalanche, Fayard, 1998, plus spécialement le chapitre : « L’Eglise orthodoxe par ce Temps des Troubles », p. 301 et ss.

(6) Cf. Le dossier du Temps de Genève, en date du 10 décembre 2004, intitulé „L’internationale secrète qui ébranle les dictatures de l’Est“; ce dossier est accompagné d’un entretien avec le stratégiste et théoricien des guerres indirectes, Gene Sharp, intitulé « L’essentiel est de diviser le camp adverse ». Cf. surtout Viatcheslav AVIOUTSKII, Les révolutions de velours, Armand Colin, 2006 (ouvrage capital !).

(7) Andrej KURKOW, « Die Last des Siegens », in : Der Spiegel, 39/2007, pp. 138-139.

(8) „Überall Feinde“, in : Der Spiegel, 46/2007, p. 121. Cf. Eugen GEORGIEV, „Angespannte Lage in Südossetien“, in : Aula, Oktober 2007.

(9) www.barnesreview.org / Un texte issu de ce site a été traduit en italien. Il s’agit de : «Vladimir Putin : le sue riforme e la sua tribu di nemici / Il sostegno atlantico agli oligarchi russi”, in Linea, 28 novembre 2007.

(10) Fulvia NOVELLINO, “Il vertice di Teheran per il petrolio del Mar Caspio”, in Linea, 19 octobre 2007.

(11) Filippo GHIRA, “South Stream pronto nel 2013”, in Linea, 23 novembre 2007.(12) Andrea PERRONE, “L’Estonia sfida la Russia sulla condotta North Stream”, in Linea, 18 octobre 2007. Rappelons toutefois que le projet d’un oléoduc (ou gazoduc) vers l’Allemagne et la Pologne n’est pas une idée neuve. En décembre 1959, Soviétiques, Polonais et Est-Allemands signent un accord à Moscou pour la construction de la « branche nord de l’oléoduc de l’amitié ». Le « North Stream », dont question ici, n’en est que la réactualisation, dans un contexte qui n’est plus marqué par la guerre froide.

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